Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

 
 

Feuilleton

Gestern habe ich mal so ganz privat ein Buch für mich zur Hand genommen. Fernab von der universitären Lehrliterratur. Ich kann wohl an dieser Stelle vorwegnehmen, dass ich dieses Buch weiterempfehlen könnte. Ob ich das jedoch nun letztendlich wirklich tue, verrate ich erst später. Dafür erzähle ich ich, warum ich in einen Blog von einem Buch schreibe: Ganz einfach. Der ruhmsüchtige Autor, ein raffgieriger Manager oder ein geldgeiler Verleger oder alle drei zusammen haben sich dem Druck der Fanmassen gebeugt und die vom Autor verfassten wöchentlichen Blog-Einträge in einem Buch zusammengefasst. Ist das nicht verrückt? Eine Internethomepage in einem ganzen Buch. Ein Blog zum kaufen, allerdings nur mit gecloseteteten Threads und not-allowed comments. Das finde ich schon ziemlich crazy. Zunächst gehe ich jedoch auf das äußere Erscheinungsbild dieses Stückes Trivialliteratur ein.
Äußerlich fällt neben dem sogenannten Barcode auf der Rückseite ein zum nachdenken anregendes Titelbild auf. ich dachte jedoch nicht darüber nach und blätterte die ersten Seiten durch. Hier keine neuerlichen Überraschungen oder gar Innovationen. Im bekannten Stil ist zeilenweise von rechts nach links zulesen, die Seite sind in dezimaler Schreibweise und ganzzahligen Einerschritten aufsteigend durchnummeriert. Auch das alte Klischee, schwarz auf weiß zu drucken wurde wieder aufgenommen – retro über alles.
Wie kategorisiert man nun dieses Werk, welches sich einseitig mit innovativem Inhalt darstellt, kein Lehrbuch sein möchte und dann doch wieder wie jedes andere aussieht? Darüber wird wohl der Inhalt zu entscheiden haben!
Nun ja, wie soll ich sagen. Der Autor versucht hier einen Spagat über den vorherigen zu spannen. Einerseits heroisiert er seine Taten von vergangenen Wochenenden ein ganzes Jahr lang, betont aber dennoch seine Unterwürfigkeit zu weiteren Protagonisten in jenem Werk. Die klare Linie zwischen Utopie und Realität wird eindeutig nicht gezogen. Es gelingt ihm nicht.
Herr Jens Friebe erzählt hierbei über sein leben an insgesamt ungefähr 52 Wochenenden innerhalb eines Jahres. Von angeblich coolen Partys und Konzerten, Vernissagen und Veranstaltung, die an beliebigen Orten der Republik stattfinden könnten. Ebenso cool könnte der Leser sich auf das Buch setzen, während er jenes liest, denn ebenso viel wie dies möglich zu sein scheint, gelingt es dem Autor das entspannte und durchaus hippe Partyfeeling an den Wortkonsumenten heranzutragen. Jedenfalls wenn man ich ist. Andere Leute können hier wohlmöglich zwischen den Zeilen lesen.
Der Titel des Werkes “Texte zum Durchmachen” ist somit gerechtfertigt. Jedoch nicht in der Weise, wie es zunächst scheint. Nach der Lektüre denkt der Leser halt: “was hat der Autor nur durchgemacht?” Doch Mitleid kommt hierbei nicht auf. Dieses Werk wird nicht zur Gabe unter dem Weihnachtsbaum empfohlen.

Verdammt!

Da hat man nun so eine hübsche Tag-Wolke oben auf dem Briefkopf in der Nähe des Blog-Headers und merkt dann: Zwei von einhundert Tags werden ziemlich groß geschrieben und alle anderen ziemlich klein. Woran mag das bloß liegen? Da fühlt man sich dann ja schon ein wenig eintönig und monoton. Wie eine Scheibe Toastbrot ohne Butter und sonstigen Belag. Ich fühle mich, als hätte ich euch nur 13:37 und Themenwoche zu bieten. Das ist ein ziemlich schlechtes Gefühl. Ich will euch doch noch viel mehr bieten. Ich werde wohl in Zukunft etwas anders machen müssen! Ja, zum Beispiel wieder mal ein Gewinnspiel…

Gewinnspiel - Beeilung

Hoppla, der Zähler ist ja schon bei knapp vor 4600. Die Zahl hatte ich eigentlich eingeplant… Schaffen wir noch. Also, ähnlichen Screenshot mit der berühmten Zahl 4600 darauf und du gewinnst einen Gastbeitrag auf der berühmten knatterseite.de!

Ich wünsche allgemeines Versagen allseits gutes Gelingen!

Er ist da!

Riecht ihr es nicht auch?
Der Frühling steht unmittelbar vor der Tür. Ich habe es heute gerade mal in so richtig vollen Zügen gerochen und genossen. Ich war mal wieder mit dem Zug unterwegs. Und während dieser so über die Dörfer tingelte und unter den Insassen und Passagieren ein kleiner Zwist entbrannte, ob die Fenster nun geöffnet oder geschlossen gehalten werden sollten, da kroch der Duft des Frühlinggs selbst durch die kleinste Ritze der Zugkarrosserie: Von Diplom-Agrarwirtschafter frisch auf die Bewirtschaftungsfreifläche gebrachtes Düngepräparat, wahrscheinlich hergestellt aus Exkrementen diverser Nutztiere, wie zum Beispiel Rosa, seiner Lieblingssau.
Ich hoffe, dieser Duft verfliegt bald wieder aus meinen Klamotten! Ich weiss allerdings nicht, warum ich unmittelbar nach diesem einmaligen und Einprägsamen Moment an das Essen der Fast-Food-Restaurantkette mit den zwei goldenen Bögen denken musste…

Seiten: Neuer Aktuell Ursprung