• Der Absturz
    Doch schon bald wurde es zu viel für den innerlich doch so labilen Henning Heftig. Ãœber den unendlichen Ruhm, der die Mopedgang Satan’s Outlaws stetig im Schlaf überraschte und in unendliche Höhen trieb, ich aus mopedgangs zeiten dem war Henning Heftig nicht gewachsen. Die Schulnoten an der Sonderschule wurden besser, die unmengen an Geldern, welche im Internet auf dubiosen Pfaden ehrlich verdient und schnellstens wieder verprasst wurden, sind plötzlich in sinnvole Sparpläne geflossen und wurden intelligent und zukunftssicher angelegt. Und auch das Vergnügen Autoscooter litt sehr: Henning Heftig wurde angeblich dabei abgelichtet, wie er nach einer extrem mittelmässigen Fahrt sich hinter dem Kinderautoscooter eines siebtklassigen Dorffestes übergab. Als nun noch Herr Knoppersen beschloss, temporär das zeitliche zu segnen wurde es zu viel: Henning Heftig rasierte sich seinen Oberlippenbart ab und begab sich in medizinische Behandlung.
  • David Hasselhoff
    Zunächst versprach die verordnete Kur einige Besserung. Doch da Henning Heftig eines Tages während der Behandlung auf Druck der Krankenkassen ein Mitgliedsantrag für die Opelbande vorgelegt wurde, geriet diese ausser Kontrolle. Henning Heftigs Gesundheitszustand verschlechterte sich dermassen, dass er anfing ein spießbürgerliches Leben zu führen und Falten aus seiner selbstgehäkelten Markise bügelte. Als Strafarbeit hierfür legte er sich selbst die Strafarbeit alle 37 Staffeln „Baywatch“ mit kyrillischem Untertitel anzusehen. Auf einer Unterstützung konnte er weder von seinen ehemaligen Freunden, noch von Chrischi Krass, Knop Knoppersen oder auch Andy Theke hoffen.
  • Leer- und Herrenjahre
    Geläutert von dieser Erfahrung konnte diese medizinische Betreuung nur auf Eis gelegt werden. Der auf diese Weise neu gefasste Mut, erlaubte es Henning Heftig die Kraft zu sammeln, sein altes und einzig verbliebenes Moped abzustauben und mit einem Zeitaufwand von grob über den Daumen geschätzten 7,32647 Mannjahren auf neuen Hochglanz zu polieren. Ab nun war er nicht mehr aufzuhalten, auf seinem Weg zum Traum, Bioagrarökonomie auf Lehramt zu studieren, um sich anschliessend endgültig zur Ruhe setzen zu können. Doch keine Uni wollte ihn annehmen mit der Begründung, dass das Parken von Mopeds auf dem Universitätsgelände nur ausserhalb der Rasenflächen zulässig sei. Keine Uni wollte Henning Heftig aufnehmen? – Falsch, denn er gründete seine eigene Uni! Dort wurde lediglich der Studiengang Knattéorologie angeboten, aber so ist das halt mit Wartesemesteranrechnung und Härtefallgenehmigung in der Tasche: Man studiert Knattéorologie!

    Als Student, Professor und Dekan in Personalunion bestand Henning Heftig natürlich alle Haus- und Diplomarbeiten, Klausuren und Prüfungen auf Anhieb. Aber nur, da er bis in jede Faser seines Körpers motiviert war, es der bösartigen Henni-Partei zu zeigen und ständig das Rocky Theme in Form einer Midi-Endlosschleife in seinem Walkman hörte! So überreichte er sich nach unendlich elendig harten, quälenden und schier endlosen drei Wochen des Studiums (von denen 17 Tage Semesterferien waren), das sehnsüchtigs langersehnte Vordiplom. 2 Tage später folgten dann drei Doktortitel (davon zwei mit besonderer Auszeichnung als Jahrgangsbester), zwei Ehrendoktorwürden und ebenfalls eine weitere Professorenstelle an der Universität der knattéorologie.

  • King of Knattéorologie
    Nun, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, kam ein weiteres Wunder hinzu. Knop Knoppersen tauchte aus seinen unglaublich populistischen Untergründen wieder auf, da er dieses Wunder in einer kostenlosen Stadtillustrierten, mit welcher er sich nachts zudeckte, gelesen hatte. Die beiden beschlossen von nun an getrennte Wege zu gehen, welche sich jedoch spätestens am Elbtunnel wieder kreuzen würden.als knatteorologe Henning war sofort begeistert von dieser Tatsache, dass Knop solche Dinge lesen konnte. Sie erzählten sich seitdem tagelang Geschichten über alte Tage mit der Mopedgang. Ja, Sie waren sich einig, damals wahre Helden gewesen zu sein. Erinnert sich noch jemand daran, dass Chrischi Krass mit mehreren Mopeds jonglieren und gleichzeitig eine vielzahl Frauen aufreissen konnte? Nach und nach (in 52 Minuten) wurde Henning klar, dass er ,wie er es damals mit den Marzipanbeständen Marzipantowns einst tat, eine weitere Stadt erobern könnte. Nun begab auch er sich auf eine spirituelle Reise, um einen Plan auszuknopbeln, der so perfekt war, dass er nicht oder zumindest nur kaum scheitern konnte.
  • Printenproleten
    Da Henning während seines Studium das lesen größtenteils verlernt hatte, wählte er die erste Stadt in seinem Telefonbuch aus: Printencity! Erneut musste er sein Moped aufwendig restaurieren, da dies während des elendig langen Studiums erneut zu oxidieren begann. Anschliessend machte er sich auf den Weg und fungiert nun offengelegt in der Öffentlichkeit der Stadt. Ohne auf die mögliche Immunität im Rechtsbewusstsein Hennis zu achten.