Bürger weisen Bürger Aus aktuellem Anlass, da in meiner Heimatstadt ein unterschwelliger kleiner Kleinkrieg an Bürgerfront zu entfachen droht, überlege ich eine Bürgerinitiative zu gründen, um diesem Streit ein Ende zu setzen. Diese könnte den Namen „B. w. B. d. s. s. i. ö. StrV. b. o. a.“ tragen. Ausgeschrieben würde das bedeuten: Bürger weisen Bürger, die sich selbständig im öffentlichen Strassenverkehr bewegen oder aufhalten“. Ein mögliches Logo habe ich (siehe rechts) auch schon entworfen. Doch was soll der ganze Aufwand?
Mir ist soeben, beim durchstöbern meiner Lieblingslokalgazette mal wieder aufgefallen, dass in meiner Heimatstadt Lübeck ein unterschwelliger Hass zwischen allen Gruppen aller Verkehrsteilnehmer die Überhand gewinnt und der Gesetzesgeber dem meinem Anschein nach fast machtlos gegenüber steht.
Aussagen wie

Erwachsene Radfahrer auf den Fußwegen, die die Kinder unter 8 Jahren, die noch gar keinen Radweg benutzen DÜRFEN, auch noch anpöbeln – in Hülle und Fülle!Andrea, am 12.05.2009 um 18.18 Uhr

oder

… und dann ist das geweine und gemecker groß wenn sie im RTW landen.Nico, am 12.05.2009 um 19.49 Uhr

oder auch

Wenn man Radfahrer auf Ihr Benehmen aufmerksam macht wird man angepöbelt oder sie haben Tomaten in den Ohren!!!In der Königstraße ist es besonders schlimm..da kommen die Radfahrer ein entgegen!!Den einen oder anderen wollte Ich schon ein Taxi rufen,weil sie wohl einfach nur eine Mitfahrgelegenheit gesucht haben oder Suizid üben wollen ;)!
Fußgängerzonen sind auch sehr beliebt..den ein oder anderen Radfahrer hätte Ich am liebsten mal vom Rad geholt! 😉Livia, am 13.05.2009 um 09.51 Uhr

Aus diesen Gründen halte ich es für sinnvoll, eine Bürgerinitiative zu Gründen, welche folgende Vorsätze hat:

  1. Ein freundliches Miteinander aller Arten von Verkehrsteilnehmern ist möglich!
  2. Ein Rat von einem zum anderen Verkehrsteilnehmer kann freundlich geäußert und verstanden werden
  3. Jeder Verkehrsteilnehmer hat die Paltzbedürfnisse anderer zu Berücksichtigen
  4. Auf fehlerhaftes Verhalten im Strassenverkehr sollte der sich fehlverhaltende Verkehrsteilnehmer freundlich hingewiesen werden.
  5. Zwistigkeiten im Verkehr können auch ohne die Gesetzeshüter (Polizei) geregelt werden – mit Verständnis.
  6. Im Zweifelsfall ist letztendlich die Stadt Schuld – wegen Verkehrsfehlplanung!

Diese Liste kann nun selbstverständlich noch erweitert werden. Wer der Gründung einer solchen Bürgerinitiative unter Umständen zustimmt oder Verbesserungsvorschläge hat, der äußere diese bitte mit einem Kommentar. Ich Danke!