Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

London… eine Reise wert? (1/2)

Wie einige von euch wissen, bin ich zur Zeit in London. Auf Urlaub. Schon seit letztem Samstag, um es genau zu nehmen. Mittlerweile ist also ungefähr genau Halbzeit. Deshalb und weil ich endlich einen Ort mit offenen Wi-Fi gefunden habe, berichte ich euch bei Cappuccino und Croissant für zusammen 2,70£ von den ersten Tagen live aus den “Butlers Wharf West”:

  • Die Anreise: Früh morgens aufstehen ist ja nicht so mein Ding, Also verschlafe ich erst einmal und muss vor dem Abflug auf ein Frühstück verzichten. Aber immerhin ist am Flughafen noch Zeit für einen Kaffee. Für günstige 3,50€ – herrlich! Was mittlerweile vor dem betreten eines Flugzeugs ebenfalls herrlich ist: Man wird pauschal behandelt, wie ein Schwerverbrecher: Beim durchleuchten meiner Sachen und abtasten meiner Person wird festgestellt, dass ich ganze 2 Feuerzeuge in meiner Jacke mit mir führe. Wie kann ich nur! “Mein Herr, Sie dürfen nur ein Feuerzeug mit sich führen!” Nun gut, ich weiss, dass man in einem Fussballstadion herrlich mit Feuerzeugen um sich werfen kann, um Randale zu stiften … aber der Pilot sitzt im Flugzeug hinter einer dicken Tür! Wie soll ich den treffen? Und rauchen könnte ich theoretisch im Flugzeug mit nur einem Feuerzeug…
    Der Flug an sich und die Fahrt mit dem Bus vom Flughafen nach London war kein Problem. In London angekommen, stell ich dann fest, dass es schöner ist, ohne den Reiseführer anzureisen. Also bläht sich mein 5 Minuten Fußweg zum Hotel zu einem Umweg von 30 Minuten auf. Dort angekommen war dann das Zimmer noch nicht fertig. Also einchecken, Koffer abstellen und schnell wieder los in die Stadt…
  • 1. Tag: Noch sind die Beine fit und ich laufe los. Ausgangspunkt ist die Victoria-Station. Dort wird dann ein Reiseführer erstanden. Der Buckingham Palast ist ja gar nicht so weit weg und immer nur geradeaus die Strasse runter. Hingelaufen! Die Queen ist auch zu Hause. Aber es passiert nicht wirklich viel… Auf zum nächsten Ziel. Durch die Memorial Gates zum Hyde Park Corner. Viel Verkehr hier. Hey, die Strasse heißt ja Picadilly. Ach, da geht es dann bestimmt zum Picadilly Circus. Laut meinem neuen Reiseführer kann es ja nicht so weit sein. Also laufe ich los… Letztendlich kam ich mir dann am Ende des Tages vor, wie Forrest Gump. Ich scheine sehr weit gelaufen zu sein. Die Stationen noch mal im einzelnen: Victoria ☞ Buckingham Palast ☞ Hyde Park Corner ☞ Regent Street auf und ab ☞ Zick-Zack durch Soho ☞ Trafalgar Square ☞ Leicester Square ☞ Burger King ☞ Duke of York’s Column ☞ The Mall entlang ☞ Buckingham Palace ☞ Victoria Station ☞ Hotel.
  • 2. Tag: Der Reiseführer sagt mir, dass es bis zum Westminster Abbey gar nicht so weit ist. Da kann man doch auch hin laufen. So fit sind die Beine doch bitte noch. Und weil ich das Frühstück verschlafen habe, kann ich doch bitte unterwegs auch noch einen Kaffee aufgreifen. Und 3 Donuts für 1,00£, das ist doch mal ein nahrhaftes Frühstück. Und der Reiseführer hat recht. Kaum ist der Kaffee alle und die ersten beiden Donuts verputzt, stehe ich auch schon vor dem Westminster Abbey, über dessen Schulter Big Ben lächelt. Das ist ja größer als ich dachte. Schön! Und auf der anderen Seite ist ja auch dieses London Eye zu sehen. Da wollte ich ja eigentlich mitfahren. Aber 2 Stunden Schlange stehen? Dann verschieben wir das mal auf später und erinnern uns an den dritten Donut, der noch in meiner Tasche schlummert und neben einer Dali-Skulptur verputzt wird. Und außerem ist das Wetter schön. Also mache ich einen schönen Spaziergang: Die Thames entlang und auf die andere Strassenseite und schwupps stehe ich schon wieder am Trafalgar Square. Ein Blick auf den Stadtplan legt das nächste Ziel fest: Covent Garden Market. Ein lustiges Quartett spiel Musik und drängt dabei theatralisch einem älteren Pärchen eine CD für 10£ auf. Doch ich muß weiter, eigentlich, denn schon ein paar Ecken weiter gerate ich aus Versehen auf den roten Teppich der BAFTA-Awards, die an dem Abend verliehen werden sollen. Man hilft mir aber schnell, den Weg zurück zu finden. Zu Beruhigung bleibe ich in einem Café hängen, und nehme mir eine Auszeit, um die ersten Postkarten zu schreiben.
    Weitere Stationen an dem Tag sind dann noch: Inner Temple Gardens ☞ St. Pauls Cathedral ☞ Fleet Street ☞ Lincoln’s Inn Fields ☞ Covent Garden ☞ Leicester Square ☞ Abendessen bei der Hamburger Union” ☞ Picadilly Circus ☞ Buckinghm Palace ☞ Victoria Station ☞ Hotel
  • 3. Tag: Es regnet. Das bedeutet wohl, dass so ein schöner Spaziergang, wie gestern nicht so angebracht ist. Also wird mal ein “3 Days Traveller Pass” erworben. Ab in den Untergrund. Schauen wir wetterbedingt mal bei Harrod’s rein. Das ist ja schon pervers kitschig dort. Und für einen geizigen Knochen wie mich, astronomisch überteuert! Schnell wieder raus. Nur wenige Stationen entfernt ist auch das Science Museum. Das ist spannend, da kann man so schnell die Zeit vergessen – Unglaublich. Und weil es nicht aufhört zu regnen, kann man ja nebenan auch noch in das Naturhistorische Museum gehen. Dort kann man auch sehr gut die Zeit vergessen. Und schon ist es 17 Uhr… Also nochmal schnell ins Hotel, kurz frisch machen. Weil ich die letzten beiden Tage am Leicester Square so gut gegessen habe, versuche ich das erneut. Und werde abgelenkt, denn das ist ja auch sehr chinesisch hier. Alles mit schönen Leuchten geschmückt. Ich bin trotzdem italienisch essen gegangen. War lecker – genau, wie das anschließende Ale im Pub.
  • 4. Tag: Von heute berichte ich mal so viel: Der Regen hat aufgehört und meine Beine haben sich wieder ein wenig erholt. Und wer weiß, wo die “Butlers Wharf” ist / sind, weiß auch, was ich heute schon gesehen habe.

Den zweiten Teil kann man hier dann ab Freitag lesen, denke ich mal, wenn ich wieder zu Hause bin! Es sei denn, hier gibt es noch ein weiteres Kaffee, das nicht am anderen Ende der Stadt ist und freies Wi-Fi für mich hat. Bis später – ich muß weiter!

Hier kann man dann den zweiten Teil der Erlebnisse lesen…

Hierzu gibt es keine Kommentare. Was sagtst Du dazu? Hinterlass hier deine Aussage...

« « « «