So, nun platzt mir der Kragen. Alle schreiben über den Wahlkampf in Amerika, nur ich nicht. Ich wollte es ursprünglich auch gar nicht… Es ist schon längst vorbei und alles ist entschieden. Jetzt muß ich auch mal über dieses Thema schreiben. Herr Obama ist nun schließlich der Herrscher der Welt neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Glückwunsch dazu. Ich wollte dem Herrn Obama dazu zuerst auch noch ein Telefax schicken, aber da ist ständig besetzt. Und außerdem würde das ja noch der Herr Buschmann bekommen, denn der wohnt ja noch in der Villa Kunterbunt im Weißen Haus in Washington. Knop würden nun neuerdings behaupten, dass die Finanzkrise daran Schuld sei. Das kauf‘ ich Ihm auch ab.
Was mich abern un doch über dieses Thema schreiben lässt, ist die Aussage einer Freundin, die sagt, dass die Amerikaner an sich gar nicht über Politik reden durften in der Öffentlichkeiten. Jedenfalls nicht, wenn Sie nicht schief angeguckt werden wollten. Umso erstaunlicher ist es, dass dann, wie ich es im Frühstücksfernsehen gesehen habe, eine große Party auf dem Times Square in New York statt fand, als alle Stimmen von Wahlautomaten geschätzt waren. Ich möchte hier nun die so oft zitierte Lanze brechen: Der Amerikaner an sich ist gar nicht so ein dummer Burgerfressermonster, wie es einige (mir nicht bekannte) Leute immer und immer und immer wieder behaupten. Wenn man solche Bilder sieht muß man sich auch mal an die eigene Nase fassen und sich fragen: Nimmt der Deutsche den Fußball, bei dem Siege mit einem Autokorso gefeiert werden zu ernst und sollte sich lieber um die Politik kümmern oder nimmt der Amerikaner die Politik auf eine zu leichte Schulter und sollte sich den Autokorso lieber sparen, bis Sie 2010 bei der Fussball-Weltmeisterschaft … ach nee, so gut sind die ja gar nicht im Fußball, wenn man mal ehrlich ist, um sich dafür zu qualifizieren. Dann war dieser Beitrag dann doch eher für umsonst geschrieben und nun völlig sinnlos. Ich sollte wirklich über Hupe schreiben…