Es ist unglaublich. Egal, zu welcher Uhrzeit, egal wo und egal, wie spät es ist. Sie sind immer da. Dabei will ich die beiden keinesfalls sehen. Sie sind mir nicht nur egal, nein. Seitdem ich sie des öfteren sehe, entwickelt sich tief in meinem inneren ein genauso tiefer Hass den beiden gegenüber. Sie gehen mir auf die Nerven. Ja, ich weiß, dass kann jedem mal so gehen, dass da eine gewissen Antipathie herrscht zwischen zwei Menschen. Aber diesmal rede ich von zwei Personen, die ich noch nie persönlich getroffen habe, bis vor kurzem kannte ich sogar nur einen der beiden vom flüchtigen hörensagen. Unglaublich!
Bei beiden handelt es sich um wahrscheinlich selbsternannte Musiker, um mal die Katze so halbwegs aus dem Sack zu lassen. Der eine, geboren unter dem Namen Michael Skowronek und der andere wurde von seinen Eltern ursprünglich mit dem abenteuerlichen Namen Hans Lingenfelder versehen. Während ersterer hauptberuflich gelernter Speditionskaufmann ist, darf sich zweiterer sogar examinierter Musikpädagoge nennen. Dies, so kann man fast behaupten, spiegelt sich auch in deren Musik wieder. Warum? Ganz einfach, der Speditionskaufmann nimmt sich einen günstigen Synthiesizer und hinterlegt jedem seiner Lieder einen sehr ähnlich klingenden billiger Viervierteltakt, den jeder Ballermann-Pauschaltourist im Suffkoma mitklatschen kann. Dies ist wahrscheinlich inspiriert von LKW-Motoren, deren Geräusch er während seiner Ausbildungszeit ausgesetzt war.
Und unser Herr Pädagoge klimpert so virtuos und hollywoodreif die Machwerke anderer auf seiner Gitarre, ohne dazu zu singen, dass wohl nur anderen Pädagogen und Psychiater und ähnliche abgefahrene Berufsgruppen verstehen können, was dem Hörer mit dieser Musik gesagt werden soll und warum dieser Herr so schnulzig und offensichtlich selbstgefoltert drein schaut, während er sein Instrument sichtbar quält.
Michael Skowronek Und, um euch diese beiden Herrschaften auch mal bildlich vors Auge zu führen hier je ein Bild dieser beiden Witzfiguren, deren Fernsehwerbung für angeblich ganz besondere CD-Kollektionen auf alle Ewigkeiten indiziert werden sollte. Ich kann es einfach nicht mehr sehen, wie diese Typen Ihr Gesicht in eine Kamera halten, deren Linse bei einem solchen Anblick eigentlich platzen müßte. Hans Lingenfelder
Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen! Außer: Ich verabscheue euch beiden und verachte jeden, der eine dieser beworbenen CD-Kollektionen kauft oder auch illegal aus dem Internet herunterlädt! Und diesen Konsumenten empfehle ich eine umgehende und irreversible Gehörorganamputation!
Basta!

(Anmerkung des Knattéorologen: Ich muß an dieser Stelle aufhören zu über diese Lebewesen zu schreiben, da sonst mein Blutdruck astronomische Werte annehmen würde. Und Gesundheit geht vor!)