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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

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Was für ein Lügenapparat!

Achtung, Achtung! Nun ist die Meldung an sich zwar schon ein wenig älter, aber wir unterbrechen trotzdem unsere schöne Themenwoche für eine Eilmeldung aus dem Hause der Bugwelt, Kuriositäten und Zeitangaben.

Ein Bildnis jenes Lügenapparates Oder: „Bill Gates kann nicht zählen“. Es geht drunter und drüber. Und das, obwohl es sich eigentlich nur um einen ruhigen Praktikumsplatz handelt. Aber lasst mich erstmal feststellen, dass genau vor ein paar Tagen Montag der 19.05.2008 war und dass seit Montag, dem 05.05.2008 bis dahin also genau 14 Tage vergangen sind, wenn man die Stunden mal nicht berücksichtigt. Dies fällt mir persönlich natürlich nicht immer leicht…Genauer gesagt, waren es vielleicht ungefähr 13,42365 Tage. Aber was zum Teufel hat das alles mit Lügenapparaten (siehe Abbildung 1) zu tun? Ich erzähl es euch…
Am 05.05.2008 fing bekanntlich mein Praktikum bei einem Lübecker Unternehmen an, welches wahrscheinlich nach dem wohl besten Showmaster der Nachkriegsgeschichte benannt ist. Ihr wisst bestimmt schon, wen ich meine!? Doch an diesem ersten Arbeitstag war noch kein Benutzeraccount für mich vorhanden, um Onlineressourcen und weiteres nutzen zu können. Also durfte ich mir einen lokalen PC einrichten, um nicht komplett zu vergammeln. Es wird hier sicherlich einige n00bZ freuen, wenn ich erzähle, Windows Vista durch Windows XP zu ersetzen. Aber ihr kennt ja sicherlich alle diese kleinen Windows-Hinweise, rechts unten, aus einem Sysmbol herausploppende Sprechblasen. Die erzählen einem immer so schön hilfreiche Sachen wie: “Nicht verwendete Symbole auf dem Desktop”, “USB-Massenspeichergerät kann nun entfernt werden” und nach einer Installation erzählen die halt immer fein, dass man noch 30 Tage Zeit hat, um Windows zu aktivieren.
Zunächst habe ich diesen Hinweisen geglaubt und mir gedacht: “Ist ja noch viel Zeit bis dahin“ und habe die Hinweise fleißig ignoriert. 30 Tage, 29 Tage, 28 Tage, 27 Tage, 26 Tage, 23 Tage, 22 Tage… Doch welchen Hinweis sieht man auf dem Bildschirm, nachdem man am Montagmorgen das Büro betreten hat: „Ihre Zeit ist abgelaufen!“ Verdammt, es ist Montagmorgen, gerade mal 23 Minuten nach 8 Uhr und meine Zeit soll abgelaufen sein? Dabei sind noch 3 von 5 Plätzen in diesem Büro frei…
Und wie das in solchen Unternehmen ist, weiss niemand, wie das so ist. Man fragt sich: “Darf ich das nun aktivieren?” Also wartet man mit Kaffee auf jemanden der sich mit den Rechten auskennt. Eineinhalb Stunden insgesamt. Zum Glück gibts Kaffee. Und dann noch das Adrenalin dazu, als später dann endlich die Telefonnummer gewählt werden durfte, um mit der Aktivierungshotline ‘zu diskutieren’… Ich habe seitdem nicht geschlafen und auch keine Ahnung, wann etwa mal wieder an Schlaf zu denken sein könnte… Auf jeden Fall dürft Ihr beruhigt sein, ich kann wieder arbeiten!

Ich werde wohl bei Gelegenheit mal Kontakt mit dem Hersteller aufnehmen…

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