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Bin ich Fan von…

Heute: Die Videoüberwachung.
Oder anders herum gesagt: Kinder und Kacke bringen nur Rechnungen ins Haus. Aber endlich habe ich einen Grund gefunden, Videoüberwachung ziemlich geil zu finden. Denn der SWR (Südwestrundfunk), seineszeichens öffentliche Rundfunkanstalt und Nachrichtenverbreiter, hat mich nun mit einer mittlerweile fast sechs Tage alten Nachricht endlich meiner letzten Zweifel entjungfert.
Damit ihr den Bericht nicht selbst lesen müsst, gebe ich Ihn gekürzt wieder: Im Dezember kackt ein Hund auf eine Strasse in Stuttgart – vermutlich vor eine Filiale der Volksbank. Und nun kommt das, was kommen muss: Ein kleines Mädchen (vermutlich brünett und mit oder ohne Migrationshintergrund) springt vergnügt und erquickend mittenhinein! Bis es laut platsch macht. In diesem Moment sank der KnatterIndex (KI) des Kindes stark, doch aufgrund des Alters des Kindes interessierte diese Tatsache das Kind nicht. Also trottete das Kind der Mutter nach – direkt in die Filiale der Volksband hinein. Dort sah das Kind eine Möglichkeit erster Güte, die Hundekacke vom Schuh abzustreifen und quer durch das Bankfoyer zu verschmieren.
Aber wie jedes Kind hätte wissen müssen ist Videoüberwachung sehr im Trend und vor allem dort, wo das Geld in unterschiedlich grossen Mengen bar über den Tresen wandert. Die Volksbank hat diese Schweinerei dann auf jeden Fall auch auf einem Überwachungsvideo gefunden und der Mutter des Kindes eine Rechnung über die Reinigung des Foyers zugeschickt.
Das, liebe Leserinnen und Leser, ist meiner Meinung nach hochprofessionelle und intelligente Videoüberwachung. Na ja, intelligent auf dem Level der Volksbank – alle anderen Kreditinstitute hätten wohl eigenständig vom Konto der Mutter abgebucht…

Ach ja, hier der Artikel.

Auszug aus den Gedanken eines Pendlers

Ich empfinde unendliche Liebe für die Art von Bahnpassagieren, die folgende Kriterien erfüllen:

  • das komplette Gepäck besteht aus einem bis zehn Zetteln, einem Handy und zwei Halbliter-Flaschen “von Raven” Pils
  • eine dieser beiden Flaschen ist bereits geöffnet, es ist ja schliesslich schon 8.50 Uhr
  • auf den Zettel wird gelegentlich raufgeguckt
  • ein Telefonat wird mit dem Handy in erhöhter Laustärke geführt
  • dieses Telefonat unterhält den gesamten Bahnhof
  • das Telefonat wird in einer Sprache geführt, die so vermutlich in Turkmenistan oder ähnlichen Staaten gesprochen wird
  • aufgrund der fremdartigen Sprache kann nicht unterschieden werden, ob am Telefon grobe Beleidigungen, Lob oder gar Liebesgsäusel ausgetauscht wird
  • die Flaschen werden immer wieder neu in diversen Jackentaschen verstaut
  • und ganz wichtig: Mindestens zwei Renterinnen stören sich an dem Telefonat, sprechen zwar so laut, dass alle umstehenden das mitbekommen, der Telefonierende aber persönlich nicht angesprochen wird.

Heute ist:

13:37 - Usher-Mittwoch

Schaut in euren Kalender und stellt selbst fest, dass heute Usher-Mittwoch ist. Ach Kinders, wie ich doch flache Wortwitze liebe…