2 vs. 1 und Viele
Da waren sie nun zu zweit. Die Lage fest im Griff. Einer war einfach zu schlagen. Doch Viele werten sich hartnäckig. Schwarz gegen Weiß! Die Opposition war früher da. Sie hielt es besetzt. Die Gegenseite wehrte sich. Blut floss nicht – nicht auf den ersten Blick. Wo willst du hin, mein Bruder im Kampf? Komm zurück! Er kam zurück. Aber es war zu spät. Die Konkurrenten hatten wieder zugeschlagen. Erst einer, anschliessend auch viele. Alles neu – zurück auf Start! Einer war einfach zu schlagen. Doch viele wehrten sich hartnäckig. Schwarz gegen weiß. Die weiße Torheit war in der Überzahl, doch schwarze Machtdemonstrationen imponierten erneut. Diesmal blieb die schwarze Imposanz vollzählig. Doch ohne Neider verliert der größte Reichtum an Reiz. So zogen beide, in Ihrer Macht bestätigt, davon. Erneutes Zwischenspiel eines einzelnen, doch dieser kann noch weniger gegen Viele bestehen.
Viele gewinnen. Für den Moment. Doch schon naht erneut Unheil. Tausende unzählige Tonnen Stahl. Selbst für Viele unbesiegbar. Die eisig lähmende Kälte bewirkt das übliche. Kameraden, Schnell! Uns bleibt nur die Flucht!
So mag es sich abgespielt haben. Heute morgen, als ich aus dem Fenster des Zuges äusserst gespannt beobachten konnte, wie eine Elster mit zwei Krähen und bis zu zehn Möwen um den Inhalt von zwei offenen Tüten billiger Erdnussflips – wahrscheinlich am Wochenende von mindestens ansatzweise beschwippsten Teenagern unbürokratisch entsorgt – wetteiferte. Bis zu dem Moment, als ein Güterzug eben jenes Gleis für eine Durchfahrt zu nutzen begann, auf dem der Konkurrenzkampf stattfand.

